Im Rahmen des Translationsstudiums wurde gemeinsam mit dem österreichisch-japanischen Übersetzungsteams ein Kindertheaterstück zum Thema Fukushima vom Japanischen ins Deutsche übersetzt.
Nach einem weiteren Jahr Übersetzungsarbeit wurde aus 「空の村号」 das Werk “Raumkreuzer Sora” im Rahmen des bitterernst-Projekts “Ein Stück Japan” vom österreichisch-japanischen Übersetzungsteam fertig gestellt und im Rahmen einer zweiten Lesung präsentiert.
Im Rahmen des Translationsstudiums wurde unser österreichisch-japanisches Übersetzungsteam vom Künstlerkollektiv bitterernst eingeladen, ein japanisches Kindertheaterstück ins Deutsche zu übertragen.
Das Stück Sora no Muragō von der Gruppe Gekidan Nakama (劇団仲間/Theater Genosse) erzählt die bewegende Geschichte von Kindern, die nach der Nuklearkatastrophe in Fukushima 2011 wie viele andere Betroffene in andere Regionen Japans umgesiedelt wurden. Im Zentrum steht der schwierige Umgang der jungen Protagonisten mit dem sozialen Druck und den Herausforderungen, die das Leben in einer neuen Umgebung mit sich bringt. Dabei berührt das Stück nicht nur die Themen Verlust und Neuanfang, sondern zeigt auch eindrucksvoll die Resilienz der Kinder im Angesicht großer Veränderungen.
Die erste Lesung (“Work in Progress”) ging dazu im Oktober 2015 über die Bühne. Eine Fortsetzung wurde für das Folgejahr angesetzt.
Im Rahmen der Ereignisse rund um Hoshi Abroad und des verliehenen Stipendiums wurde um einen Gastbeitrag für das stiftungseigene Magazin gebeten. Dieser fokussierte vor allem auf die Ereignisse und Eindrücke rund um den Mai 2013, als mich einer meiner Studienkollegen zu einem Pfadfinderaustausch der ansässigen Gruppe einlud.
Unmittelbar vor dem Projekt von Hoshi-Abroad wurde ein Gastbeitrag in der Ostasienzeitung das Reispapier veröffentlicht, der das Thema Blogging im Rahmen von einem Leben im Ausland näher betrachtete.