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> Wenn man große Errungenschaften als "Beweis" großer Intelligenz heranzieht und damit jede erdenkliche Fehleinschätzung als "richtig" verkaufen möchte
Definition: Die “Nobelitis” ist ein umgangssprachlicher Begriff, der für eine vermeintliche oder tatsächliche Veränderung im Verhalten und Auftreten von Personen nach dem Gewinn des Nobelpreises steht.
Beschreibung: Diese Veränderungen können sich in Form von Überheblichkeit, Arroganz oder Snobismus äußern. Manche Nobelpreisträger könnten ihre Auszeichnung als Bestätigung ihrer überlegenen Intelligenz oder Fähigkeiten interpretieren und dementsprechend auftreten. Es wird jedoch argumentiert, dass diese Haltung eher die Ausnahme als die Regel unter den Preisträgern ist.
Beispiele: Wissenschaftler können nach dem Erhalt des Nobelpreises eine verstärkte mediale Präsenz haben, was zu einer erhöhten Selbstwahrnehmung führen kann. Auch könnten sie aufgrund ihrer Auszeichnung häufiger zu Vorträgen eingeladen werden oder höhere Honorare für ihre Arbeit verlangen.
Verwandte Begriffe: Snobismus, Arroganz, Überheblichkeit
Anwendung in der Literatur/Wissenschaft: Der Begriff “Nobelitis” wird hauptsächlich in journalistischen Kontexten verwendet und ist nicht wissenschaftlich anerkannt.
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