Specialisation deepens your knowledge about one Topic
Mixing different Topics broadens your Horizon Übersicht
One-Track vs. Jack of all Trades
In Disziplinen wie dem Profisport und der Musik hält sich der Mythos, dass man so früh wie möglich beginnen sollte. Nach dem Prinzip “was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr” sei also beim “ungesteuerten” Lernen zu viel Freiraum und Fokus gehe verloren.
Ein Blick auf die Geschichte zeigt jedoch, dass die größten Talente vor allem deshalb brillierten, weil sie auf einer Basis verschiedener Wissensgebiete und Professionen einen neuen, unkonventionellen Weg gefunden und integriert hatten.
Die 10.000-Stunden-Theorie nach Ericsson ist ein durchaus interessanter Ansatz, fokussiert nach Epstein jedoch zu stark auf einen unilateralen Lernprozess.
Der Trick sei demnach, einfach alles ohne Zwang auszubrobieren.
Reglements und Konventionen könne man dann je nach Kontext vermitteln und lehren.
Sonstige Vermerke
- Epstein listet Roger Federer als Beispiel aus dem Sport an / er habe erst sehr spät mit seiner Tenniskarriere begonnen.
- Auch Birkenbihl verweist auf ein “Ausprobieren, ohne sich von Regeln einschränken zu lassen. Das “Regellernen” könne man auf später verschieben.
- Ad Meisterschaft: Kaufman Josh spricht über ZK-003-PRD-Ericcsons Untersuchung zu 10.000 Stunden, um etwas zu lernen
Weiterführende Literatur
- Epstein, David J. - Range: Why Generalists Triumph in a Specialized World (2019)
- Birkenbihl Felicitas Vera F. - Eltern-Nachhilfe: wie man Kinder beim Lernen unterstützen kann
zettelkasten Links
- ZK-003-PRD-Ericcsons Untersuchung zu 10.000 Stunden, um etwas zu lernen
- ZK-039-PSY-Zwischen Ahnungslosigkeit und Dummheit (Dunning-Kruger meets Cipolla)
- ZK-072-EDU-Lernen mit vs. ohne Regelwerk (bsp. Musik und Schach)
- ZK-026-PHL-Philosophieren lernen 101