User werden beim Akzeptieren von Cookies immer wählerischer.
Mit entsprechenden Mustern kann man dem ein wenig entgegenwirken.

Übersicht

Um Einfluss und Aufmerksamkeit einer Webseite zu steuern oder kontrollieren, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, von denen Cookies möglicherweise die bekanntesten Vertreter sind.

Das European Data Protection Board hat nun hierzu Guidelines veröffentlicht, welche Indikatoren und Gegenmaßnahmen definieren.

MethodeCommentsCategory
„Overloading“Zu viele Informationen verleiten User dazu, “schnell” durchzuskippen und wichtige Punkte zu überspringenContinuous prompting, Privacy Maze and Too Many Options
„Skipping“Ähnlich wie Overloading, nur auf das gezielte Überspringen von wichtigen Informationen konzentriert.Deceptive Snugness and Look over there
„Stirring“Verleitendes Design, emotionale AnspracheEmotional Steering and Hidden in plain sight
„Hindering“Tote Links, lange Wartezeiten…Datenschutzansprüche sind schwer einzusehen, geschweige denn durchzusetzenDead end, Longer than necessary and Misleading information
„Fickle“Verschiedene Orte verlangen verschiedene Bewilligungen, jedoch fehlt es an TransparenzLacking hierarchy and Decontextualising
„Left in dark“Informationen sind auf schwer auffindbaren Orten Versteckt, schwammige Begriffe hinterlassen FragezeichenLanguage discontinuity, Conflicting information and Ambiguous wording or information

Sonstige Vermerke

  • Wie kann man seine Firma davor schützen, Dark Patterns zu verwenden?

Weiterführende Literatur

  1. ZK-025-COM-Kommunikation im Handel - Schriftlich vs. Mündlich
  2. ZK-058-POL-Zu viele Infos - Censorship through Noise
  3. ZK-106-COM-Das 101 der Publizistik- und Kommunikationsforschung
  4. ZK-057-COM-Social Media Campaigns - Architects & Influencer
  5. ZK-062-PSY-Das Wesen der Macht - Versuch einer Grundformel

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