Geistige Arbeit fördert die Produktion von Körpereigenem Glutamat, unabhängig von der Schwere der Aufgaben.
 
Ähnliche Frage wie bei der Milchsäure bei Muskeln: Verursacht dies Kopfschmerzen bzw. Erschöpfung?

Übersicht

  • Wer seine grauen Zellen über längere Zeit intensiv einsetzt, produziert den erregenden Botenstoff Glutamat in der vorderen Großhirnrinde;
    • ein Bereich, der für gewöhnlich auch Verantwortung für emotionale Aspekte, Selbstkontrolle und Handlungsprozesse trägt.
  • Wird “zu viel” Denkarbeit geleistet, kann die höhere Konzentration an Glutamat jedoch hemmend auf weitere Denkprozesse wirken,
    • in Extremfällen sogar Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

Schlaf als einziges Lösungsmittel…vermutlich 😴💤

  • Der derzeit vermutlich einzige Weg, um dem hohen Glutamat Herr zu werden sind derweil Schlaf und Ruhezeiten.

Sonstige Vermerke

  • Glutamat im Hirn. Das selbe Glutamat, dass man auch bei asiatischen Gerichten als Geschmacksverstärker verwendet?
  • Ad Denkprobleme:
    • Wie wirkt sich dieser Prozess bei Anhängern einer Religion oder Verschwörungstheorie aus? (Ausgleich durch Dopamin?)
  • Ad Zeigarnik-Effekt:
    • Wie stark bewirkt eine große mentale Todo-Liste den Glutamat-Haushalt?
  • Wie viele BurnOuts sind von Glutamat verursacht?

Weiterführende Literatur

  1. ZK-080-TEC-AI-Learning - Supervised & Unsupervised
  2. ZK-109-PSY-It’s not a bug, it’s a feature! - Zeigarnik Effekt or the Brain’s ToDo-List
  3. ZK-007-PSY-Too Klug to Fail - Challenge Intelligenzfalle
  4. ZK-021-SOC-Im Bann der Hierarchie - Arbeitsmoral zwischen Toter Fisch vs. Wunderwuzzi
  5. ZK-008-PSY-Denken als Skill (kritisch Denken ist nur ein Aspekt)

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