
Übersicht
Im Arbeitsalltag wird gewöhnlicherweise hierarchisch sowie einer Arbeitsteilung gearbeitet. Entsprechend der Systemvoraussetzung muss der Mitarbeiter in einerm solchen System mit einer “mäßigen” Arbeitsleistung teilnehmen, da sonst Chaos ausbrechen könnte.
Verdict: unfähig (aka “toter Fisch”)
Urteil, wenn a) kein Output vorhanden ist - der Mitarbeiter macht literally gar nichts b) der Mitarbeiter im Clinch mit der Hierarchie ist - klassisch sind Streits mit Vorgesetzten; je nach Stellung in der Gruppe kann man Leute wegen plötzlichen “Verfehlungen” drankriegen. - Besonderes Augenmerk ist dabei, wenn man Taten verstehen und vergeben, jedoch niemals Vergessen kann.
Verdict: mäßig fähig
Der “übliche” Arbeitsmodus. - Die betreffende Person ist nicht faul, aber auch nicht wirklich fleißig. - Es wird immerhin genug Output erzeugt, das System läuft wie geplant. - Die Person gefährdet die Position der höheren nicht.
Verdict: kompetent
Zu kompetente Mitarbeiter können Unruhe in den höheren Instanzen stiften - zu schnell oder unkonventionell im geplanten Arbeitsablauf. - wenn die Person besondere Methoden mitbringt, die auch das höhere Management interessieren könnte.
Conclusio
Hat man Interesse an einer neuen Arbeitsstelle, so genügt es oft, für eine Weile abseits des mäßigen Leistungsspektrum zu liegen.
Sonstige Vermerke
- Die Deutungshoheit für die eigene Kompetenz liegt in der Regel bei den jeweiligen Vorgesetzten (oder Auftragsgebern bei Selbstständigen). So nett auch Aufmunterungen von Außenstehenden auch sein mögen, deren Urteil trifft nur auf den Bereich zu, wo man logischerweise zusammenarbeitet.
Weiterführende Literatur
- Peter Laurence J., und Raymond Hull. Das Peter-Prinzip oder die Hierarchie der Unfähigen. Übersetzt von Michael Jungblut. 19. Auflage November 2019. rororo Sachbuch 61351. Reinbeck bei Hamburg: Rowohlt-Taschenbuch-Verlag, 2019.
zettelkasten Links
- ZK-015-POL-Friendly Authoritarianism within the Japanese Society
- ZK-047-PSY-The Alpha-Beta Game
- ZK-113-POL-Loyale Anhänger und das Flugsand-Phänomen
- ZK-012-PSY-Optimum vs. Maximum
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- ZK-101-SOC-Konzernstrukturen oder Feudalismus im neuen Gewand
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