"Paradox" der Subkultur - Sobald sie den Weg in den Mainstream schafft, ist es per Definition keine Subkultur mehr.Übersicht
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Subkultur an und für sich
- bestimmte Ideen und Trends bewegen sich unter der Wahrnehmung des Mainstreams,
- auch verborgen bzw. ignoriert oder belächelt von der Öffentlichkeit.
- bestimmte Ideen und Trends bewegen sich unter der Wahrnehmung des Mainstreams,
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Spotlight for Profit:
- Ein oder mehrere Elemente einer Subkultur erhalten besondere Aufmerksamkeit
- nach Hebdige (1979) ist die Subkultur im Begriff, der kommerziellen Inkorporation zum Opfer zu fallen.
- Die Einzelteile werden bis zur Unkenntlichkeit finanziell ausgeschlachtet,
- von der ursprünglichen Form geht verloren.
- Die Einzelteile werden bis zur Unkenntlichkeit finanziell ausgeschlachtet,
- nach Hebdige (1979) ist die Subkultur im Begriff, der kommerziellen Inkorporation zum Opfer zu fallen.
- Ein oder mehrere Elemente einer Subkultur erhalten besondere Aufmerksamkeit
Sonstige Vermerke
- vgl. “Gespräch über Punk”
- Sobald eine Punk-Band ein Major Label wird, ist es kein Punk mehr.
- Ehemalige Indie-Groups müssen eine “Stiländerung” durchführen, um für das Management profitabel zu bleiben.
- Sobald eine Punk-Band ein Major Label wird, ist es kein Punk mehr.
- vgl. Transformation von Akihabara
- 趣味人 werden zu もえオタク
- Aus einem “heruntergekommenen Nerdviertel” wird ein “Mekka für Animefans”
- 趣味人 werden zu もえオタク
- vgl. Korean-Wave: Lange Zeit eher müde belächelt
- “Psy” und “Squid Game” als Game-Changer
- Koreanische Kultur und Sprache sind in aller Munde.
- “Psy” und “Squid Game” als Game-Changer
- vgl. “Nerd-Kultur”
- Big Bang Theory macht Nerdigkeit zu einer Modeerscheinung
- Accessoires wie Nerdbrillen und Kleidungsstücke werden extra gepusht und vermarktet.
- Big Bang Theory macht Nerdigkeit zu einer Modeerscheinung
Scholten Daniel über die “Attitüde”
In seinem Beitrag “Zombiedeutsch” verweist Scholten auf das Konzept der “Attitüde” (ca. ab Minute 12:00)
- Im Falle vom Ballet gibt es eine solche Attitüde, um neuen Tänzer:innen eine Idee zu geben, wie “richtiges Ballett” auszusehen hat.
- Wichtig sei, seinen eigenen Stil zu finden und mit diesem die starren Muster flexibler zu machen.
- Wenn eigene Ideen oder Inputs fehlen, kann der Output etwas künstlich wirken.
Weiterführende Literatur
- Jannis Androutsopoulos. „‚selbst, wenn es in der Bravo steht‘: Medien über Medien in der Jugendkultur“ 2001. merz [medien + erziehung]. http://goo.gl/hPoRPC.
- Siehe auch androutsopoulos_selbst_2001-zotero
- Hebdige Dick (1979). Subculture. The meaning of style. London: Methuen.
- Siehe auch hebdige_subculture_1979-zotero
zettelkasten Links
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- ZK-087-PSY-Macht zum Verhandeln beginnt im Kopf
- ZK-072-EDU-Lernen mit vs. ohne Regelwerk (bsp. Musik und Schach)
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